Gewerbeabfall-Trennung neu geregelt

Die neue Gewerbeabfall-Verordnung ist zum 01.08.2017 in Kraft getreten. Sie regelt die Getrennthaltungspflichten von gewerblichen Siedlungsabfällen neu. Grundlage für die Neuregelung ist die Abfallhierarchie aus dem § 6 des Kreislaufwirtschaftsgesetzes. In dieser Hierarchie sind die „Vorbereitung zur Wiederverwendung“ sowie das „Recycling“ eindeutig der energetischen Verwertung vorangestellt.

 

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Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung

In der DIN 10526 vom August 2017 wird die Entnahme von Rückstellproben neu geregelt. Der Titel der Norm lautet „Lebensmittelhygiene – Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung“. Die Norm bezieht sich auf Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung. In der Definition „Ge-meinschaftsverpflegung“ ist allerdings auch Catering, Partyservice und Bankettessen eingeschlossen. 

Grundsätzlich gilt, dass in Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung von allen selbst produzierten Komponenten täglich zum Ende der Speisenausgabe Rückstellproben genommen wer-den und mindestens 7 Tage (besser: 14 Tage) bei Tiefkühltemperaturen (-18 °C oder weniger) aufbewahrt werden müssen. Das gilt auch für Lebensmittel, die zugeliefert werden und im Betrieb z.B. „nur“ portioniert und dann ausgegeben werden. Nicht notwendig sind Rückstellproben von vorverpackten Lebensmitteln, die verpackt abgegeben werden.

Die Probemenge sollte mindestens ca. 100 g betragen und in dichtschließenden, sauberen (möglichst Einweg-) Behältnissen aufbewahrt werden. Die Proben müssen mindestens mit Bezeichnung der Speisenkomponente sowie Datum und Zeitpunkt der Entnahme gekennzeichnet sein.

 

Besonderheit: Zoonosenüberwachung

Betriebe, die im Rahmen von Eigenkontrollen Lebensmittel auf Zoonoseerreger (z.B. Salmonellen, Listerien etc.) untersuchen lassen, müssen zusätzlich Rückstellproben (ca. 150 g) des zu untersuchenden Materials bis zum Vorliegen des Ergebnisses entnehmen und aufbewahren. Dies wird im § 3 der Zoonosen-Verordnung gefordert. Die Rückstellproben dienen im Falle eines positiven Befundes zur Durchführung weiterer Untersuchungen. 

 

Verordnung über Betriebsbeauftragte für Abfall - NEU

Die Verordnung über Betriebsbeauftragte für Abfall wurde komplett überarbeitet. Die Neuerungen treten am 01.06.2017 in Kraft. In der neuen Verordnung wird nun sehr viel klarer als bisher geregelt, wer einen Betriebsbeauftragten bestellen muss, sowie die Anforderungen an die Fachkunde und Zuverlässigkeit des Betriebsbeauftragten.

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HACCP-Gruppe bei XING

Am 15.4.2009 ging unsere HACCP-Gruppe auf der Business-Plattform XING an den Start. Die Gruppe hat sich inzwischen breit entwickelt. Mittlerweile über 1.800 Mitglieder tauschen sich aus und diskutieren fachspezifische Themen. 

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ISO 22000 DURCH DIE GFSI ANERKANNT

Die DIN EN ISO 22000 (Managementsysteme für die Lebensmittelsicherheit) war bislang nicht durch die GFSI (Global Food Safety Initiative) anerkannt. Damit fehlte der Norm die Vergleichbarkeit mit Standards wie dem IFS oder dem BRC.

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Kooperationspartner Gastro Academy

Wir bündeln weiter unsere Stärken mit starken Kooperationspartnern. Speziell für die Gastronomie, für die wir viele Produkte in unserem HACCP-Webshop anbieten, konnten wir die Gastro Academy als Kooperationspartner gewinnen. 


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Lebensmittelwarnungen

Ein Überblick über die verschiedenen Warnsysteme

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IFS Food führt unangekündigte Audits ein

Im Februar 2016 ist das neue Auditprotokoll Version 1 für die unangekündigten Audits erschienen. Die Regularien dieses Protokolls treten am 1. Oktober 2016 in Kraft. 


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Kühlpflicht für rohe Hühnereier entfällt

Die gesetzliche Regelung für die Kühlpflicht von rohen Hühnereiern hat sich geändert. Bislang mussten rohe Hühnereier ab dem 18. Tag nach dem Legen bei Kühltemperaturen zwischen +5 °C und +8 °C aufbewahrt werden. Geregelt war dies in der "Tierische Lebensmittel-Hygieneverordnung" (Tier-LMHV) im § 20. Dieser Paragraph wurde nun im Zuge erneuter Angleichungen an das EU-Recht aufgehoben. Die geänderte Verordnung trat am 17.3.2016 in Kraft.


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ISO 14001:2015 neu und EMAS III

Am 15. September 2015 wurde die neue ISO 14001:2015 veröffentlicht. Die Übergangsfrist, innerhalb der Zertifikate nach der "alten" Norm ISO 14001:2005 noch gültig sind läuft 3 Jahre, also bis 14. September 2018. In der EMAS III wird derzeit noch im Anhang II, Teil A ein Umweltmanagementsystem gemäß ISO 14001:2005 gefordert. 

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